War es vor einigen Jahrzehnten noch Pflicht, bei einem Seminar Anwesenheit zu zeigen (meist auf Kosten der eigenen Freizeit), so ist es heutzutage üblich, Weiterbildungsmaßnahmen  während der Arbeitszeit oder auch daheim zu absolvieren.

Fernstudiengänge sind das klassische Vorbild – aber auch hier werden sogenannte Präsenztage durchgeführt.

Bei einem Webinar entfällt die Präsenz jedoch vollständig.
In Online-Klassenräumen werden die Lerninhalte an die Teilnehmer weitergegeben.

Webinar


Vorteil
ist, dass Wissenshungrige an Seminaren zu ihren Fachbereichen bzw. Interessengebieten ohne viel Zeitaufwand teilnehmen können.

Es stellt sich dennoch die Frage, ob Webinare als Standard etabliert werden sollten?!

Schließlich entfällt in einer technisch-virtuell fortlaufend wachsenden Gesellschaft eine weitere Möglichkeit, mit anderen Menschen in direkte Interaktion zu kommen – Austausch, Bindung, kurz: soziales Miteinander.

Hier einmal kurz die Vorteile für Webinare im Überblick.

Flexibilität – Das Webinar passt sich Ihren Terminen an!
Sie können von überall zu jeder Zeit teilnehmen, denn es gibt keine vorgeschriebenen Tage, Uhrzeiten oder Orte.  Sie können sich hochgeladene Videos anschauen, welche den jeweiligen Lernstoff vermitteln. Auch das Lerntempo ist dadurch variabel und somit auf Ihre Bedürfnisse angepasst. Sie können jederzeit das Video anhalten, neu starten oder wiederholen.

Kosteneffizienz
Raummieten, Reisekosten sowie Kosten für die Verpflegung entfallen hier gänzlich. Selbst Personalkosten werden auf ein Minimum reduziert.

Umfassende Kundenbetreuung
Allerdings indirekt. Einem einzelnen Referenten ist es möglich, einen großen Kundenstamm ohne Einsparung an der Qualität zu betreuen. Auch regionale Grenzen entfallen. Es ist egal, ob der Referent in Berlin sitzt und der Teilnehmer in Hamburg, München oder London. Videochats, Online-Chats u. Ä. stehen zur schnellen Frageklärung und/oder zum Informationsaustausch zur Verfügung.

Brainstorming


Vorteil für den Arbeitgeber

Wer seine Mitarbeiter gut geschult sehen möchte, muss Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen.
Ein Arbeitgeber kann allerdings nur eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern gleichzeitig entbehren. Eine Möglichkeit ist, ein Büro oder einen Besprechungsraum lang- oder kurzfristig zum Seminarraum umzufunktionieren. Dort können sich die zu schulenden Mitarbeiter treffen, am Webinar teilnehmen und sich im Anschluss austauschen. Auch hier fallen Kosten weg (Reisekosten, ggf. Kosten für die Unterkunft etc.).

Wer sich für das Angebot und/oder die Nutzung von Webinaren interessiert, fragt sich, welche Voraussetzungen sie mit sich bringen.

Ein internetfähiger Arbeitsplatz (PC, Notebook, mobiles Endgerät etc.) ist Grundvoraussetzung. Die Verbindung zum Internet muss stabil sein, da sonst das Webinar abgebrochen wird, sobald die Verbindung zwischendurch abbricht ist.

Möchte man Webinare anbieten und durchführen, so sind ebenfalls die o.g. Voraussetzungen nötig. Außerdem muss eine einfache Anmeldung zum Webinar möglich sein. Hier bieten verschiedene Anbieter Softwarelösungen, welche die einfache Registrierung/Anmeldung und Durchführung von Webinaren gewährleisten.

Wenn alle nötigen Voraussetzungen vorliegen, bleibt nur noch zu klären, in welchen Bereichen der Einsatz von Webinaren sinnvoll ist:

  • Softwareschulungen/Softwareeinführungen innerhalb eines Unternehmens
  • Auffrischung von Inhalten innerhalb eines Unternehmens
  • Produkteinführungen – die Mitarbeiter müssen hingehend der Anwendung, Marktstrategie und Zielgruppe informiert werden
  • ein Vorgesetzter informiert zu einem bestimmten Thema, ist jedoch zum anberaumten Termin selbst verhindert

startup
Dies sind nur einige Möglichkeiten.

 

Wünschen Sie sich eine fachgerechte Beratung und Planung zum Einsatz von Webinaren in Ihrem Unternehmen?

Wir stehen Ihnen gerne zur Seite, dieses Angebot der unkomplizierten Weiterbildungsmöglichkeit auf Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und selbstverständlich auf Sie zuzuschneiden!

 

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Warum sind 1 Megabyte nicht 1000 Kilobyte oder 1000000 Byte, sondern 1048576 Byte?

Wenn wir mit den sogenannten SI-Präfixen arbeiten, wissen wir in der Regel was zu tun ist.

Byte

Wir nehmen die Grundmaßeinheit beispielsweise Meter und setzen die Präfixe. Zentimeter wenn es kleiner als ein Meter ist Kilometer wenn die Entfernung größer ist. Dabei wird die Zahl 10 als Grundlage genommen und dann potenziert.

Da X0 als 1 definiert ist, gilt 100 als Ausgangspunkt. In unserem Beispiel: Meter. Dann folgen 101 und 102 die als Präfix bei Metern eher ungebräuchlich sind (Dekameter und Hektometer). Bei 103 passt es wieder und wir haben Kilometer. Da 103 1000 ergibt, ergeben 1000 Meter auch einen Kilometer.

In der elektronischen Datenverarbeitung wird als Grundlage nicht die Zahl 10, sondern die 2 gewählt.

Arbeitsspeicher adressieren in den einzelnen Zellen parallele, binäre Leitungen, die dann zu einem Adressbus zusammengefasst werden.
Ein Adressbus mit n Leitungen kann also 2n Speicherzellen adressieren.

Die Speichergrößen nahmen zu und so wurde es üblich die SI-Präfixe auch bei Bits und Bytes zu verwenden (Kilobyte, Megabyte usw.).
Andere Datenspeicher arbeiten mit sequentieller Adressierung und dort gibt es keinen Grund Zweierpotenzen zu nutzen. Dieses führt dazu, dass diese Präfixe mal normgerecht (Basis 10) und mal nicht (Basis 2) genutzt werden.

Binärcode

Um diese Verwirrungen zu vermeiden wurden bereits im Jahre 1998 eine Norm beschlossen, die als Präfix für Zweierpotenzen.

Die ersten zwei Buchstaben des SI-Präfix und ein „bi“ zum neuen Präfix geformt. Als Beispiel soll uns Mega dienen. Die ersten beiden Buchstaben sind „ME“ und das ergibt mebi.

Somit sind 1 Megabyte wirklich 1000000 Byte und 1 Mebibyte 1048576 Byte!

 

 

(Quelle: Wikipedia)

Wie einige vielleicht schon mal gehört oder gelesen haben arbeiten Computer mit der Zahl Eins und der Zahl Null.

Warum Computer das Binäre Stellenwertsystem verwenden soll hier nicht behandelt werden, sondern wie ein Stellenwertsystem funktioniert.

Binärcode

Wir arbeiten mit dem Dezimalsystem. Wir zählen also 0,1,2,3 usw. und bei 10 fangen wir von vorne an 1 – 0, 1 – 1, 1 – 2, 1 – 3 usw. Beim Binären Stellenwertsystem passiert genau das Gleiche. Man zählt halt nur bis 1. 0, 1, 10, 11 usw. Genauso beim oktalen System … 6, 7, 10, 11 usw.

Um Daten zu speichern wird auch gerne das Hexadezimale Stellenwertsystem verwendet.

Das hat den Vorteil, dass die Zahl 43.220 in diesem System nur vier Stellen hat: A8D4. Für diejenigen die sich nun zu Recht wundern warum diese „Zahl“ Buchstaben enthält, folgt nun eine kurze Erklärung.

Wie eben erklärt, fangen wir nach der Zahl 9 wieder bei 0 an und werden zweistellig, wir müssen aber bis 15 einstellig bleiben. Also benötigen wir neue Zahlen. A, B, C, D, E und F. Nur so können wir einstellig bis 15 zählen. Das würde bei jedem Stellenwertsystem passieren, welches als Basis eine Zahl größer 10 hat.

Zahl

Falls jemand sich noch fragt, warum wir beim binären System nicht bis zwei zählen und beim Hexadezimalen System nur bis 15, dem sei gesagt, dass die Null mitgezählt wird. 0 – 9 sind 10 bzw. 0 – 7 sind 8.

Ein anderes, heute nicht mehr genutztes Stellenwertsystem, basiert auf 12. Wir kennen es als Dutzend. Fünf Dutzend ergeben ein Schock (60 bzw. 3C [HEX]) und ein dutzend Dutzend ein Gros (144 bzw. 220 [OCT]).